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Euer Kampftagebuch!
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Verfasst am: 27. 04. 09 [16:33]
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Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
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So, da einige schon in der Umfrage gestartet haben, hier der offizielle Threat für euer Kampftagebuch. Ihr beschreibt hier eure Schlachten oder Kampagnen, wie eine Art Buchautor. Das klingt dann in etwa so: "Die Kavallerie brach mit einem heftigen Sturmangriff durch die ersten 2 Reihen der verängstigten Russen, die ohnehin schon stark dezimiert waren. Nachdem sich der Rauch durch die Artillerie gelegt hatte, gab ich den Befehl zum Vormarsch der Grenadiere. ...." Das ist jetzt nicht das Optimum, aber das wäre so die Art, eurer Geschichten. Für Fragen, schreibt mir einfach eine Nachricht. Zur Übersicht würde ich es begrüßen, wenn ihr mitposten würdet, um welche Fraktionen es geht. Natürlich sind andere Hintergrundinfos auch interessant. lg, Freddy "Und dann kam's Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief's ganz flüssig!" (Paul Breitner) |
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Verfasst am: 27. 04. 09 [17:34]
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Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
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Ich fang dann mal (mehr oder weniger an) Osmanisches Reich, Krieg gegen Persien im Jahre 1718. "Wir schreiben das Jahr 1718. Der Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und den Persern wächst zu einer Niederlage für beide Seiten hinaus. Die verlustreichen Schlachten zogen sich über 10 Jahre hinweg. Beide Nationen waren nahe am Ruin. Vor fast 2 Jahren wurde ich im Süden Anatoliens von den Osmanen in ihr Heer eingezogen. Nach meiner Ausbildung kam ich in ein Infanterieregiment. Und nun lagern wir etwas weiter östlich von Bagdad. Ein Aufruhr ging durch die Soldaten, als einer der Aufklärer berichtete, dass die Perser im Anmarsch sind. Innerhalb kürzester Zeit war die Armee bereit. Unser General, Azid Cèdim stellte seine Truppen auf, wie er es immer tat: Die Artillerie steht auf dem höchstmöglichen Punkt und hinter ihr sind wir...die einfachen Infanteristen. Die Flanken werden von der Kavallerie bewacht. Wir warten nun seit fast einer Stunde auf die anrückende persische Armee. Man sieht schon die Staubwolke am Horizont. Die Aufregung wird immer größer und wir warten....auf das Unausweichliche. Nach 2 Stunden stehen sich die beiden Heere gegenüber. Die Stille wird immer wieder durch Schlachtrufe durchbrochen. Und endlich fallen die ersten Kanonenschüsse. Doch auch der Feind schoss mit den bleiernen Kugeln auf uns. Es ertönten laute, gequälte Schreie zu meiner Rechten. Ich versuchte zu sehen, was passiert war, doch ich vermochte nichts zu erblicken. Aus wirren rufen konnte ich einige fetzen verstehen. 4 Männer waren tot. Die ersten Verluste. Das Artilleriefeuer ging weiter und weiter....es schien mir eine Ewigkeit, bis der General beorderte, dass sich die Infanterie bereitmacht. Die Perser rücken an. Ich stand in der 2. Reihe meines Regiments. Direkt hinter den Kanonen. Es wurde uns befohlen, vorzurücken, also marschierten wir ca. 50 Meter vor die Kanonen. Ich konnte nun deutlich die feindliche Armee sehen, die nun immer näher kam. Es schienen mir so viele, doch laut Angaben der Spione waren wir in Überzahl. Die erste Reihe legte an. Schoss. Der Lärm war ohrenbetäubend und der Rauch brennte in den Augen. Keine 5 Sekunden später kam die bleierne Antwort der Perser. Die Schreie der Verletzten und Toten brannten sich in meine Seele. Ich legte an und schoss an meinem Vordermann vorbei. Mein rechtes Ohr wurde fast taub, doch ich war gedrillt. Nachladen, nachladen, nachladen. Meine Munition war fast verbraucht. Ich hatte kein Schwarzpulver mehr und auf dem Boden floss das Blut der Gefallenen, wie Wasser im See. Ich sah neben mir niemanden mehr. Die komplette rechte Flanke war vernichtet. Doch ich hörte Hufen hinter mir. Die Kavallerie ritt an uns vorbei und zog nach außen. Sie versuchten den Feind zu umgehen, doch die Perser reagierten schnell und koordinierten ihre Truppen wie in einem Halbkreis. Ich bekam nichts mehr von der Kavallerie mit. Es wurde uns befohlen, einen Nahkampfangriff zu starten. Ich zog meinen Säbel und rannte einfach nach vorn. Mein Vordermann stürzte zu Boden, ich rannte über ihn drüber....er war tot. Die Säbel rasselten und klangen. Man konnte die Schreie wahrscheinlich noch kilometerweit hören. Es entstand eine Unordnung, wodurch ich weiter nach hinten fiel und somit wenig Nahkampfkontakt hatte. Doch ich freute mich zu früh. Die persische Kavallerie startete einen Frontalangriff, nachdem die Infanterie floh. Wir versuchten noch eine gewisse Schlachtlinie zu bilden, doch es war zu spät. Die Pferde brachen durch unsere Reihen, als wären wir Weizen unter der Klinge eines Bauern. Mir wurde vor Angst und Nervosität schwarz vor den Augen...ich kam keine Sekunde danach wieder zu mir und sah einen persischen Lanzenreiter auf mich zureiten. Ein Infanterist kam ihm in die Quere und wurde mit einem Schlag niedergemetzelt. Ich nutze dies aus, brach nach vorne und stoch dem Perser meinen Säbel in seine Brust. Er fiel zu Boden. Die Reiterei, stark dezimiert, floh. Wir hatten gesiegt....einige von uns rannten den Persern nach und versuchten die Fliehenden zu töten, doch ich beschloss mich auszuruhen und zu helfen, die Verwundeten zu versorgen. Ich blickte um mich; alles war blutrot gefärbt und übersäht mit Leichen. Überall höre man das Stöhnen der Verletzten, doch den meisten von ihnen war nicht mehr zu helfen....." So, ich hoffe, das ist nicht zu lang und dass es euch gefällt. Hab mir Mühe gegeben. Wie fändet ihr das? Hätte gerne einige Feedbacks. "Und dann kam's Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief's ganz flüssig!" (Paul Breitner) |
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Verfasst am: 27. 04. 09 [18:33]
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samfisher
Knackwurst-Terrorist
Dabei seit: 07.09.2008
Beiträge: 396
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Die Mühe hat sich gelohnt! Ich war richtig gefangen in deinem Text. Sowas gefällt mir gut. Mehr davon! |
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Verfasst am: 27. 04. 09 [19:22]
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beton0815
El Presidento
Knackwurst-Terrorist
Dabei seit: 11.03.2009
Beiträge: 554
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Erste Sahne mein MittelerdeFreund. HAb nichts anderes erwartet. Und wie gut ich das nachvollziehen kann. Wenn meine Osmanen die Säbel gegen die Perser ziehen, bleibt auch nicht viel über. Bei der nächsten Gelegnheit kommt mal etwas von mir, sobalb ich die richtige Schlacht gefunden habe. Bin noch ein bisschen in Osmanien am hin und herdümpeln, und bekomme noch keine richtig gute Armee zusammen. Aber so ab 5000 Mann gibts Lesestoff aus dem Hause 0815. Schön bunt mit einigen Screens und so. In der ZwischenZeit, Freiwillige vor http://steamcommunity.com/groups/EmpireTotalWarDe
http://beton0815.hat-gar-keine-homepage.de/ Denken schadet der Verblödung |
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Verfasst am: 27. 04. 09 [20:52]
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myron
Krainzy
Brotaufstrich-Genießer
Dabei seit: 17.03.2009
Beiträge: 94
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Respekt. Echt coole Story. Weiter so |
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Verfasst am: 28. 04. 09 [14:48]
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Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
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Ich danke euch für eure positive Kritik. Wenn ihr noch Verbesserungsvorschläge hättet oder ihr meine Schreibstil nich optimal findet, dann könnt ihr mir das ruhig sagen, ich beiße nicht. Man ist nie perfekt, aber man kann immer dazulernen. Genug meiner Worte, nun seit ihr dran! "Und dann kam's Elfmeterschießen.
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Verfasst am: 28. 04. 09 [15:35]
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myron
Krainzy
Brotaufstrich-Genießer
Dabei seit: 17.03.2009
Beiträge: 94
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ich würde vllt. mehr von taktik usw. einbringen aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. |
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Verfasst am: 28. 04. 09 [16:09]
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Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
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Ich wollte mit diesem 1. versuch einfach mal eine Schlacht aus Sicht eines einfachen Soldaten posten. Ich habe versucht ein klein wenig des tatsächlichen Verlaufs einzubringen, aber das ging etwas schleppend....ich versuchs beim nächsten mal. -> Kritik Ende. Der nächste Eintrag wird ne Story, sonst kommen wir gar nicht mehr dazu! "Und dann kam's Elfmeterschießen.
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Verfasst am: 06. 05. 09 [18:44]
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twfan7
toastbrot
Knackwurst-Terrorist
Dabei seit: 09.04.2009
Beiträge: 384
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Hier eine weitere Variante der Soldatenperspektive: Tagebucheintrag von Karl Friedrich Ebert, Linieninfanterist im 17. Infanterieregiment: 5. Juni 1712 Wir haben Kurland eingenommen! Dadurch wurde die Nation vernichtet und Preußen gehört nun das ganze Gebiet von Brandenburg bis Kurland. Doch wir machen uns große Sorgen. Das Gebiet ist zu lang und die Garnison zu ausgedünnt, um einem Angriff der Polen aufzuhalten. Wenn sie Westpreußen einnehmen sitzen wir hier in der Falle, da es nicht ein einziges Schiff gibt, das uns retten kann. Wir wissen nicht, was auf zukommen wird. 10. Juni 1712 Wir haben den Marschbefehl erhalten! Wir sollen ganz allein Litauen einnehmen. Unsere Armee besteht aus 9 Linieninfanterieregimentern, ohne General Kavallerie oder gar Artillerie. Da wir auf die Hauptstadt Polen-Litauens zumarschieren, befürchten wir, dass sich dort eine große Armee aufhält. Ich weiß nicht, was daraus werden soll. 5. August 1712 Wir haben im letzten Monat alle Bauernhöfe und Siedlungen auf unserem Weg geplündert. Nun sind wir auf dem Weg zu Fort Panemunde. Es soll verlassen sein. Unser Brigadier hat diese Taktik gewählt, um die Polen aus ihren Stellungen zu locken. Dann haben wir statt ihnen die Verteidigungsstellung. Wir können nur hoffen, dass die Polen verhindern wollen, dass wir das ganze Land zerstören. Das lockt sie hoffentlich aus der Stadt hinaus. 7. August 1712 Wir haben das Fort erreicht. Es war tatsächlich verlassen, und wir haben uns gut eingerichtet. 8. August 1712. Der Feind naht! Wir sehen eine große Staubwolke am Horizont, die sich langsam nähert. Unsere Taktik ist tatsächlich aufgegangen. Ich sah unseren leitenden Brigadier, der sich diese Taktik ausgedacht hat auf der Mauer stehen als die Staubwolke in Sicht war. Er lächelte zufrieden. Ich mag ihn. Er heißt Tobias Nagel. |
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Verfasst am: 06. 05. 09 [19:23]
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myron
Krainzy
Brotaufstrich-Genießer
Dabei seit: 17.03.2009
Beiträge: 94
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weiter weiter!! ich will wissen wie´s weiter geht |

