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Thema mit vielen Antworten

Diskussion über "Gewaltspiele"

Umfrage
Frage:
Denkt ihr, dass PC-Spiele auf Dauer Gewalt fördern?
Ja
 
1 von 15 Antworten (7%)
Nein
 
14 von 15 Antworten (93%)


Autor Nachricht
Verfasst am: 11. 04. 09 [23:38]
Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber
Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
Dieser Threat muss jetzt einfach her:


Überall wird über solche "Gewaltspiele" diskutiert (siehe auch "Bitterböse Witze"). Was haltet ihr davon? In meinen Augen ist diese Diskussion völlig übertriebene Panikmache. Das sind nun mal solche Psychologen die die Welt mit ihren Augen sehen und die sofort alles als "Gut" oder "Schlecht" abstempeln, ohne wirklich unparteiisch an die Sache heranzugehen. Vor allem bei Spielen, wie "Empire", wo es hauptsächlich um Historie, Strategie, Taktik und Spielspaß geht, kann ich nicht verstehen, wenn Leute diese Titel als "gewaltverherrlichende Spiele" bezeichnen. Diese Leute sind selber psychisch krank, da sie einfach alles ohne klare Sichtweise als falsch abstempeln.
banghead.gif

"Und dann kam's Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hosen voll,
aber bei mir lief's ganz flüssig!"
(Paul Breitner)


Verfasst am: 12. 04. 09 [10:15]
Fornax
neu hier
Dabei seit: 04.03.2009
Beiträge: 25
Die brauchen nur irgendeinen Grund auf denen sie das ganze mit den Attentätern schieben können !
Weil sie selbst keine Ahnung haben schieben sie's einfach auf die Computerspiele.
Da werden mit Waffen rumgeschossen, krieg nachgespielt, leute erschossen, usw. ganz klar computer spiele sind schuld, is ja offensichtlich ?!

ich sage Quatsch!

Natürlich gibt es Spiele die wirklich extrem sind ! z.b Postal 2
aber für diese Spiele gibts ja ne "Zensur"
bzw werden diese vor der Veröffentlichung durch Alterseinschränkungen geprüft und festgelegt.
Verfasst am: 12. 04. 09 [11:18]
Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber
Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
Eben. Der Meinung bin ich auch. Viele Leute sagen einfach, dass PC-Spiele schuld sind, obwohl wirklich ALLE, mit Ausnahme einiger Psychos, spielen, um Spaß zu haben, bzw. sich abzulenken.



Meiner Ansicht nach ist das Problem die Gesellschaft, wie sie heute ist. Geld ist wichtiger als Leben....aber gegen die Wirtschaftsordnung sagt auch niemand was. Muss dazu erst ne fette Finanzkrise auftauchen, damit man merkt, dass was falsch läuft?!

"Und dann kam's Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hosen voll,
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(Paul Breitner)


Verfasst am: 12. 04. 09 [11:30]
Sabato
Leo
neu hier
Dabei seit: 09.04.2009
Beiträge: 26
Es gab dazu vor längerer Zeit, ich meine aus München kam diese Studie, in der man Testprobanden verschiensten Klientels, Akademiker bis zum einfachen Schüler oder Ungelernten mit diesen Spielen konfrontierte.
Beobachtet, wurde dies über einen längeren Zeitrahmen, letztendlich waren die Resultate, dass sich die meisten durch das fast tägliche Spielen eher noch entspannten, als dass sie Konfliktpotential aufbauten oder Agressionen in diesen Spielen in Ihr eigentliches Leben übertrugen.
Quasi eigentlich, die genau andere Richtung, ich denke die wenigsten werden jeden Tag mehr als 8 Stunden Gewaltspiele spielen, schwärzere Schafe, die in diesem Raster durchfallen, gibt es natürlich wie bei allen Dingen auch.

Ich würde eher denken, dass eine gesunde Prävention innerhalb der Familie oder der Schule her sollte, anstatt die Schulen in Festungen oder Hochsicherheitsarreale zu verwandeln.
Man sollte diese Probleme denke ich zT ersteinmal an der eigentlichen Wurzel bekämpfen, anstatt es pauschalisiert auf eine breitere Masse von Spielern abwälzen zu wollen, wobei die letztere MEthodik um einiges einfacher erscheint, leider.
Aber es gibt ja auch Politiker die sich diesem Trend entzogen haben und eben nicht die Computerspiele als Wurzel des Bösen und des Unheils, sowie urheber jeden Amoklaufes sehen. Im Gegenpart zu den Psychologen.


- Sabato

Verfasst am: 12. 04. 09 [11:37]
kingofwar93
Le
Brotaufstrich-Genießer
Dabei seit: 22.03.2009
Beiträge: 68
eben ich spiele nicht, um der realität zu entfliehen, weil ich gemobbt werde oder um wut abzulassen. sondern, spielen bedeutet für mich, mich zu entspannen (sofern mich nicht meine ma nervt icon_confused.gif ) und einfach mal etwas anderes zu tun.

„Krieger kehren nicht um.“
---B. Traven---

„Durch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert.“
---Wilhelm Raabe---
Verfasst am: 12. 04. 09 [11:39]
Pharopy
Artur
neu hier
Dabei seit: 15.03.2009
Beiträge: 20
ich bin auch der Meinung das das alles quatsch ist, die Politika brauchen einfach nur nen Sünden bock dazu finde ich auch das man mit dem zensieren manch mal übertreibt oder einfach nur dumm zensiert und dann richtige gewallt Szenen einfach lässt
Verfasst am: 12. 04. 09 [11:42]
Sabato
Leo
neu hier
Dabei seit: 09.04.2009
Beiträge: 26
Es soll ja auch ein Medium zur Entspannung sein, so würde ich esj edenfalls beschreiben.
Ich spiel zB Empire wirklich um mich mal zu entspannen von einem Tag im Labor oder etwas Stress, dann gönn ich mir einen Kaffee oder mehr dazu, danach sieht die Welt, vorallem wenn sie dann mir gehört icon_wink.gif, ganz anders aus.

Aber, ein Sündenbock muss für die breitere Masse einfach gefunden werden, dient ja zur Beruhgiung, diese Methdoe funktioniert in Deutschland leider viel zu gut bisher.
Verfasst am: 12. 04. 09 [11:47]
Pharopy
Artur
neu hier
Dabei seit: 15.03.2009
Beiträge: 20
das größte Problem ist aber das viele Elter noch nicht mal wiesen was spiele genau bringen

ich hab meinen Vater auch mal Empire zocken lassen und darauf hin hat er seine Meinung geändert und sie Empire auch gekauft

Ich finde man müsste denn Leuten einfach nur öfter zeigen um was es sich da handelt und sie einfach mal selber dran lasen
Verfasst am: 12. 04. 09 [21:54]
Mittelerde-Fan
Frederic
HYPER Cucumber
Moderator [FRIKADELLENZAUBER]
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 2166
Meine Mutter hält von PC-Spielen auch überhaupt nichts. Meinen PC bezeichnet sie als "Verblödungsmaschine". Sie hat einfach so eine Grundeinstellung, wie viele andere Erwachsene auch. Mein Vater ist da das Gegenteil. Der Zockt schon seit Jahren sein geliebtes Age of Empires II.



Ich denke, dass ihm Empire auch gefallen würde, aber er meint immer, dass das zu kompliziert ist. Seine Ausrede dafür, dass er nichts Neues ausprobieren will. icon_wink.gif




Ich zocke auch, um mich zu entspannen und um Spaß zu haben. Es ist eine Freizeitbeschäftigung, wie z.B. Briefmarken sammeln. Nur moderner.

"Und dann kam's Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hosen voll,
aber bei mir lief's ganz flüssig!"
(Paul Breitner)


Verfasst am: 13. 04. 09 [17:50]
samfisher
Knackwurst-Terrorist
Dabei seit: 07.09.2008
Beiträge: 396
Also ich hab jetzt mal bewusst mit "Ja" abgestimmt, denn- wenn es sich um brutale, gewalthaltige und blutige Spiele handelt- schüttet der Körper beim Spielen Testosteron aus, was die Aggressivität erhöht.

Auf Dauer ist es eben so, dass psychisch kranke Menschen, die im sozialen Leben gescheitert sind, sich in ihre Welt- weil von der Gesellschaft abgewatscht- zurückziehen. So, wir wissen: Der Körper reagiert beim Konsum von "Killerspielen" (ich hasse dieses Wort eigentlich selbst, da ich auch gern mal zur Abwechslung ein Ballerspiel zocke) mit der Ausschüttung des oben genannten Sexualhormons, womit diese Leute sich dann- im Gegensatz zur "realen" Welt stark und unbesiegbar fühlen.
Nun ist es aber so, dass junge Menschen, Schüler eben, zur - wohin wohl?- Schule gehen müssen. Hier werden sie dann mit einer ganz anderen Realität konfrontiert, wohingegen sich Erwachsene wohl ganz abschotten.
Jetzt taucht folgendes Problem auf: In der Lernanstalt werden die Kinder und Jugendlichen von ihren Mitschülern gequält und drangsaliert, ganz unvereinbar mir ihrem virtuellen Dasein, möchte man meinen. Tja, irgendwann- nachdem die Killer in spe am Computer "geübt" haben- werden sie in der Schule dann für "Gerechtigkeit" sorgen. Sie haben dann einfach keine Hemmschwelle mehr, greifen zu den Waffen, welche übrigens auch für Testosteronausschüttung sorgen (hab ich wo gelesen icon_wink.gif )

Wie auch immer: Abgesehen von diesen psychisch kranken Menschen- und das ist ein sozial-gesellschaftliches Problem, wie ich doch meine- haben die Politiker, Boulevardzeitungen wie die Bild und auch seriösere, Fernsehsendungen und so weiter nicht so über die brutaleren Spiele zu urteilen!
Wie da gegen Counter-Strike & Co. teilweise hergezogen wird, ist unverantwortlich. Und erst bei Empire: Das ist eine bodenlose Frechheit!
Denn nur weil die Politik von heute mit diesen Amokläufen nicht klarkommt, machen sie die "Killerspiele" zu den schwarzen Schafen. Nicht nur fiele ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig mit ihnen weg,- außerdem haben wir ja sowieso schon die härteste und schärfste Zensur in ganz Europa (oder sogar der Welt?)!- sondern würde die eigentliche Problematik noch bestehen: die Gesellschaft, die nach irgendwelchen Außenseitern tritt.

Um nochmal zur Grundfrage zurückzukommen: "Denkt ihr, dass PC-Spiele auf Dauer Gewalt fördern", haben wir ja eindeutige Beweise wie Erfurt, Emsdetten und neulich Winnenden. Auch chemisch-biologisch ist es eindeutig nachweisbar, dass die Aggressivität grfördert wird. Bei angestauter Wut, wie sie einige hier im Forum haben, kann natürlich auch Aggressivität abgebaut werden, das ist ja auch klar. icon_wink.gif icon_wink.gif (sich einfach mal in GTA gehen lassen, Waffencheat 1, 2 und 3 und bummbumm icon_razz.gif )
Aber bei klardenkenden Menschen, die Realität und Traumwelt usw. voneinander unterscheiden können- welche doch über 90% der Bürger in Deutschland ausmachen (ich hab keine genauen Daten, ich schätze einfach) ist es einfach eine Unterstellung Gewalt mit gewalthaltigen Spielen zu assoziieren!

Sodala. Ich hoffe, der Text war informativ und aufklärend- obwohl ihr euch das meiste sowieso bekannt sein dürfte- und ist nicht ganz zur Facharbeit ausgeartet.
Apropos Testosteron: Ich bin stolzer Biologieabgänger für nächstes Jahr! icon_wink.gif